Realeinsatztraining im Brandhaus

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Anfang Mai durften vier unserer Geräteträger (Jenny Ereth, Martin Ereth, Werner Hofmann und Jonas Herbst) am Lehrgang "Verhaltenstraining im Brandfall (Brandhaus)" an der staatlichen Feuerwehrschule Würzburg teilnehmen.

Das Brandhaus ist einem Einfamilienhaus nachempfunden, in dem mittels diverser gasbefeuerter Brandstellen verschiedene Szenarien realistisch geübt werden können.

Nach einer kurzen Einführung im Lehrsaal ging es auch schon zügig mit dem ersten Einsatz los.

Innerhalb von 2 Tagen übten wir unter realen Bedingungen Einsätze zur Brandbekämpfung und zur Menschenrettung. Für uns galt es einen Wohnungsbrand, einen Kellerbrand mit Menschenrettung, einen Werkstattbrand und einen Wohnungsbrand mit Menschenrettung zu meistern.

Von Einsatz zu Einsatz steigerte sich der Schwierigkeitsgrad. Es wurde heißer, die Sicht schlechter und auch die ein oder andere Rauchgasdurchzündung durften wir erleben.

Unmittelbar nach jeder Übung stand ein Feedbackgespräch mit dem jeweiligen Ausbilder an, der bei der Übung unauffällig in schwarz gekleidet und mit Wärmebildkamera ausgestattet, mitging. Hier wurden die Situationen gemeinsam reflektiert und wird erhielten so wichtige Erkenntnisse und Tipps.

Insgesamt rotierten 16 Teilnehmer zwischen Sicherheits- und Angriffstrupp, Feedbackgespräch und Atemschutzüberwachung.

Fazit dieser 2 Tage, da sind sich alle einig: Ein anstrengender, aber wertvoller Lehrgang mit kompetenten Ausbildern, bei dem man durchaus seine körperlichen Grenzen kennenlernt.

Teil-Umstellung auf stille Alarmierung

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Nachdem nun mit der Ausrüstung der letzten aktiven Mitglieder eine 100%-Quote erreicht wurde, freuen wir uns, dass die Sirene – vorerst zumindest in der Zeit von 20:00 bis 06:00- nicht mehr zur Alarmierung der FF Deutenbach eingesetzt wird. Im Jahr 2018 waren übrigens 11 Einsätze (ca. 14% aller Alarmierungen) in diesem Zeitraum.

Diese Maßnahme war schon länger ins Auge gefasst, da aufgrund der in den letzten Jahren stark gestiegenen Einsatzzahlen gerade nachts die Bevölkerung immer öfters geweckt wurde. Allerdings hat sich erst kürzlich herauskristallisiert, dass die analoge Alarmierung im Bereich der ILS Nürnberg noch einige Jahre Bestand haben wird. Dadurch ist auch die Anschaffung der zusätzlichen analogen Funkmeldeempfänger rentabel geworden (da diese bei digitaler Alarmierung nicht mehr funktionieren und nutzlos wären).

Somit können dann zumindest die unbeteiligten Mitbürgerinnen und Mitbürger ungestört weiterschlafen, während wir in  den Einsatz fahren.

Jahreshauptversammlung 2019

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Am 11. Januar 2019 fand die Jahreshauptversammlung der FF Deutenbach und anschließend die Neuwahlen der beiden Kommandanten und des Vereinsvorstandes statt.

Dabei erhielten Carolin und Kerstin Stiegler für 10 Dienstjahre, Steffi Bergmann für 20 Dienstjahre und Walter Ereth für 40 Dienstjahre die jeweiligen Ärmelabzeichen.

Für die erfolgreich abgeschlossenen Ausbildungen zu Atemschutzgeräteträgern bzw Maschinisten erhielten Jenny Ereth, Andre Sommer, Jonas Herbst und Julian Heckel ihre Ärmelabzeichen.

Bekanntgegeben wurde ein Wechsel bei der Leitung der Jugendgruppe - Martin Ereth übergab nach 10 erfolgreichen Jahren das Amt des Jugendwartes an Andre Sommer. Wir danken Martin Ereth für sein zusätzliches erfolgereiches Engagement und wünschen Andre Sommer viel Erfolg in seiner neuen Tätigkeit.

 

Nach den einzelnen Berichten von Schriftführerin, Vorsitzendem, Kassier und Revisoren, Jugend- und Kinderwarten sowie den Kommandanten führte 1. Bürgermeister Kurt Krömer als Vorsitzendes des Wahlausschusses durch die Wahlen.

Sowohl die beiden Kommandanten Thomas Hebbecker und Gerhard Bauer als auch der Vereinsvorsitzende Klaus Hörauf wurden in ihren Ämtern für die nächsten 6 Jahre bestätigt. 

hinten vlnr: Robert Bauer (Referent für Brandschutz), Armin Betz (Kreisbrandinspektor), Andre Sommer (Jugendwart und Vertrauensperson der Mannschaften), Julian Heckel (Vertrauensperson der Mannschaften), Steffi Bergmann (Schriftführerin), Anton Hermann (Revisor), Werner Hofmann (Revisor), Walter Ereth (Kassenwart), Kurt Krömer (1. Bürgermeister), Werner Mücke (1. Kommandant FF Stein)

vorne vlnr: Gerhard Bauer (2. Kommandant), Klaus Hörauf (1. Vorsitzender), Manfred Stolz (Ehrenkommandant und Vertrauensperson der Passiven), Thomas Hebbecker (1. Kommandant)

gut gesehen - auch nachts

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Kurz vor Weihnachten wurde unser MLF noch herausgeschmückt.

Das Fahrzeugheck wurde mit einer reflektierenden Folie beklebt, die uns bei Dunkelheit noch besser sichtbar macht und damit die Sicherheit der Einsatzkräfte an der Einsatzstelle erhöht.

Unterricht "Deeskalation"

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Nachdem es leider immer häufiger, auch in unserem Einsatzgeschehen, vorkommt, dass Einsatzkräfte von Außenstehenden belästigt, bedrängt oder beleidigt werden, haben wir die Chance genutzt, uns mit Matthias Rauh von der Polizeiinspektion Stein einen ortsnahen und kompetenten Referenten zu diesem Thema einzuladen.

Natürlich gab es erst eine theoretische Betrachtung des Themas, wie zB Gründe und Ursachen für Angriffe, die rechtlichen Grundlagen und Folgen für Belästiger und Feuerwehrkräfte, die vier Stufen des "Aachener Models" (siehe auch DGUV Info vom September 2017) und natürlich die verschiedenen abgestuften Möglichkeiten der Deeskalation.

 

Um dieses theoretische Wissen auch gleich praktisch umzusetzen und erste kleine Erfahrungen sammeln zu können, hatte M. Rauh vier kleine Situationen aus unserem Einsatzspektrum vorbereitet, die in Rollenübungen gelöst und anschließend im Gruppenrahmen reflektiert wurden. So kam es zB zum Kontakt mit mehr oder weniger verständnisvollen Mitbürgern an Straßensperrungen und Einsatzstellen.

(Anmerkung: nachdem die kurzen Rollenspiele "nur" im Rahmen eines Unterrichtes stattfanden, haben wir auf die komplette persönliche Schutzausrüstung verzichtet und uns nur symbolisch ausgestattet!)

 

Wir danken Matthias Rauh für seine Unterstützung und können allen Einsatzkräften (auch zB vom Rettungsdienst) die rechtzeitige Beschäftigung mit diesem Thema nur ans Herz legen!