Atemschutz- und CSA-Ausbildung 2021

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Im Juli 2021 fand -organisiert und durchgeführt von den Kameraden der FF Stein- eine Atemschutzausbildung mit über 40 Stunden Umfang statt. Auch einer unserer jungen Kameraden hat diesen Lehrgang erfolgreich absolviert und damit sicherlich eines der Highlights einer Feuerwehrlaufbahn erfahren dürfen.

Krönender Abschluss war das CSA-Modul, bei dem die Teilnehmenden darin unterwiesen wurden, wie ein Chemikalien-Schutz-Anzug (CSA) angelegt wird und welche Einschränkungen (Gewicht, Kommunikation, motorische Grenzen) im Falle eines Gefahrgut-Einsatzes auf die Kräfte warten.


Das erste Mal drin

 

Treppensteigen bis zum Gruppenfoto ist mit dem eingeschränkten Sichtfeld gar nicht so einfach!

 

Die Motorikübung "Mutter auf Schraube drehen" ist mit drei (!) Paar Handschuhen

(Baumwollinnen-, Chemikalien- und "Schnittschutz"handschuhe) auch eine Herausforderung

 

Da hat man sich nach 1/2h Arbeit schon eine Pause verdient wink

 

Hoffen wir, dass gerade dieser Teil der Atemschutzausbildung nicht so schnell im Einsatzgeschehen angewandt werden muss!

Unterstützung bei der Corona-Impfung

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Bereits am zweiten März-Wochenende bestand für mehrere hundert Steiner Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, sich in der dezentralen Impfstation des Landkreises Fürth im Frauenwerk in Stein impfen zu lassen, ohne den Weg nach Fürth auf sich nehmen zu müssen.

Nun stand nach drei Wochen die planmäßige Auffrischungsimpfung an und wie bereits beim ersten Termin haben wir auch dieses Wochenende an mehreren Tagen mit einigen Kameradinnen und Kameraden in Zusammenarbeit der Feuerwehren der Stadt Stein das AGNF-Impfteam bei der erfolgreichen Durchführung unterstützt.

Neben Aufbau der Infrastruktur (für Administration und Impfkabinen) waren auch die "Zugangskontrolle", die Unterstützung der zu Impfenden bei den Anamnesebögen, die Dateneingabe und die Zuweisung auf die Impfkabinen Teil unserer Aufgaben.

Zusätzlich zu den bereits seit Monaten von uns mit schwerem Herzen getragenen Dienstunterbrechungen (was das Übungs- und Vereinsgeschehen anbelangt) gem. den AHA-Regeln konnten wir so auch einen aktiven Anteil zur Bekämpfung der Sars-COV-2-Pandemie leisten.

Bleiben Sie weiterhin gesund und negativ - aber im Kopf positiv! 

 

Distanzunterricht - auch bei uns

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Nachdem derzeit weiterhin keine bzw. nur eingeschränkte Ausbildungen stattfinden können, haben wir heute die Möglichkeit der online-Schulung genutzt, um zumindest die Theorie für eine im Jahresverlauf geplante Praxisübung vorzugreifen.

So trafen sich heute 17 Kameradinnen und Kameraden aus Jugendfeuerwehr und Aktiven unserer Wehr, um die Grundlagen für die Absicherung und Ausleuchtung einer Hubschrauberlandestelle zu erfahren.

 

Ein für uns in diesem Detailgrad neues Thema, bei dem mehr als nur ein paar Scheinwerfer bedacht werden müssen. Dass aber solche Einsätze gar nicht so selten vorkommen, sieht man auch auf den sozialen Seiten des Christoph Nürnberg.

So befassten wir uns neben den Anforderungen an die Landestelle natürlich mit der notwendigen Absicherung und Ausleuchtung (bei Nachteinsätzen), gingen auf die Steiner örtlichen Begebenheiten ein und rundeten das Programm mit einem virtuellen Blick in unser MLF ab, bei dem aus nahezu jeder Ecke der Geräteräume Material phantasievoll für die Auftragserfüllung genutzt werden kann.



Sicherlich mal eine andere aber derzeit auch gar nicht unübliche Art der Ausbildung; aber in der aktuellen Situation war es doch schön, die Kameradinnen und Kameraden nicht nur spontan beim Einsatz sondern auch mal wieder in Ruhe zu sehen - wenn auch nur virtuell.

Der nächste online-Termin ist bereits angesetzt und wir hoffen, nach den Osterferien wieder zu den Praxisübungen wechseln zu dürfen.

Realeinsatztraining im Brandhaus

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Anfang Mai durften vier unserer Geräteträger (Jenny Ereth, Martin Ereth, Werner Hofmann und Jonas Herbst) am Lehrgang "Verhaltenstraining im Brandfall (Brandhaus)" an der staatlichen Feuerwehrschule Würzburg teilnehmen.

Das Brandhaus ist einem Einfamilienhaus nachempfunden, in dem mittels diverser gasbefeuerter Brandstellen verschiedene Szenarien realistisch geübt werden können.

Nach einer kurzen Einführung im Lehrsaal ging es auch schon zügig mit dem ersten Einsatz los.

Innerhalb von 2 Tagen übten wir unter realen Bedingungen Einsätze zur Brandbekämpfung und zur Menschenrettung. Für uns galt es einen Wohnungsbrand, einen Kellerbrand mit Menschenrettung, einen Werkstattbrand und einen Wohnungsbrand mit Menschenrettung zu meistern.

Von Einsatz zu Einsatz steigerte sich der Schwierigkeitsgrad. Es wurde heißer, die Sicht schlechter und auch die ein oder andere Rauchgasdurchzündung durften wir erleben.

Unmittelbar nach jeder Übung stand ein Feedbackgespräch mit dem jeweiligen Ausbilder an, der bei der Übung unauffällig in schwarz gekleidet und mit Wärmebildkamera ausgestattet, mitging. Hier wurden die Situationen gemeinsam reflektiert und wird erhielten so wichtige Erkenntnisse und Tipps.

Insgesamt rotierten 16 Teilnehmer zwischen Sicherheits- und Angriffstrupp, Feedbackgespräch und Atemschutzüberwachung.

Fazit dieser 2 Tage, da sind sich alle einig: Ein anstrengender, aber wertvoller Lehrgang mit kompetenten Ausbildern, bei dem man durchaus seine körperlichen Grenzen kennenlernt.

Teil-Umstellung auf stille Alarmierung

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Nachdem nun mit der Ausrüstung der letzten aktiven Mitglieder eine 100%-Quote erreicht wurde, freuen wir uns, dass die Sirene – vorerst zumindest in der Zeit von 20:00 bis 06:00- nicht mehr zur Alarmierung der FF Deutenbach eingesetzt wird. Im Jahr 2018 waren übrigens 11 Einsätze (ca. 14% aller Alarmierungen) in diesem Zeitraum.

Diese Maßnahme war schon länger ins Auge gefasst, da aufgrund der in den letzten Jahren stark gestiegenen Einsatzzahlen gerade nachts die Bevölkerung immer öfters geweckt wurde. Allerdings hat sich erst kürzlich herauskristallisiert, dass die analoge Alarmierung im Bereich der ILS Nürnberg noch einige Jahre Bestand haben wird. Dadurch ist auch die Anschaffung der zusätzlichen analogen Funkmeldeempfänger rentabel geworden (da diese bei digitaler Alarmierung nicht mehr funktionieren und nutzlos wären).

Somit können dann zumindest die unbeteiligten Mitbürgerinnen und Mitbürger ungestört weiterschlafen, während wir in  den Einsatz fahren.