Unterricht "Deeskalation"

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Nachdem es leider immer häufiger, auch in unserem Einsatzgeschehen, vorkommt, dass Einsatzkräfte von Außenstehenden belästigt, bedrängt oder beleidigt werden, haben wir die Chance genutzt, uns mit Matthias Rauh von der Polizeiinspektion Stein einen ortsnahen und kompetenten Referenten zu diesem Thema einzuladen.

Natürlich gab es erst eine theoretische Betrachtung des Themas, wie zB Gründe und Ursachen für Angriffe, die rechtlichen Grundlagen und Folgen für Belästiger und Feuerwehrkräfte, die vier Stufen des "Aachener Models" (siehe auch DGUV Info vom September 2017) und natürlich die verschiedenen abgestuften Möglichkeiten der Deeskalation.

 

Um dieses theoretische Wissen auch gleich praktisch umzusetzen und erste kleine Erfahrungen sammeln zu können, hatte M. Rauh vier kleine Situationen aus unserem Einsatzspektrum vorbereitet, die in Rollenübungen gelöst und anschließend im Gruppenrahmen reflektiert wurden. So kam es zB zum Kontakt mit mehr oder weniger verständnisvollen Mitbürgern an Straßensperrungen und Einsatzstellen.

(Anmerkung: nachdem die kurzen Rollenspiele "nur" im Rahmen eines Unterrichtes stattfanden, haben wir auf die komplette persönliche Schutzausrüstung verzichtet und uns nur symbolisch ausgestattet!)

 

Wir danken Matthias Rauh für seine Unterstützung und können allen Einsatzkräften (auch zB vom Rettungsdienst) die rechtzeitige Beschäftigung mit diesem Thema nur ans Herz legen!

Atemschutzausbildung 2018

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Derzeit nehmen zwei Kameraden, Jenny Neubauer und Andre Sommer, an der Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger teil, die an der Atemschutzzentrale des Landkreises Fürth in Oberasbach durchgeführt wird.

Anbei ein paar Impressionen des heutigen Ausbildungsabendes in der Übungsstrecke.

 

Bevor der "Spaß" losgeht, müssen erst die Geräte überprüft und angelegt werden.

 

Danach geht es an die verschiedenen Geräte zu den Pflichtaufgaben - hier Schlaghammer und die allseits "beliebte" Endlosleiter

 

 

danach Arm-Ergometer und Laufband - nach diesem Aufwärmen geht es ab in die Übungsstrecke ...

 

in den Schacht, am Abschieber vorbei in den Kessel ....

 

... und weiter in den auf 180°C aufgeheizten ersten Übungsraum mit seinem Kriechtunnel und Klappen ....

 

... und direkt in die hindernisgespickte und stockdunkle Übungsstrecke (im Wärmebild ist rechts z.B. eine ca. 3m lange Röhre zu sehen, die durchquert werden muss) ...

 

.... und am Ende der Übungsstrecke wird -weil's so schön war- die Atemschutzflasche gegenseitig gewechselt und es geht in die zweite Runde:

 

ab auf den Dachboden, durch einen engen Durchstieg ....

 

... und auch hier (in ansonsten völliger Dunkelheit) eine Personensuche (Schwerpunkt ist hier die Kommunikation und Teamzusammenarbeit).

 

Und damit die Flaschen nicht halbleer zurückgegeben werden, geht's zum Abschluss noch ein letztes Mal durch die Übungsstrecke.

 

 

Unser Dank geht den Kameraden, die als Teilnehmer und Ausbilder Ihre Freizeit einbringen, um sich zum Wohle der Bevölkerung weiterzubilden!

Kameradschaftsabend 2017

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Wie die letzten Jahre auch, luden wir zum Jahresabschluss alle aktiven und passiven Kameraden zum Kameradschaftsabend in den Festsaal des Frauenwerkes in Stein ein,

 

und wir konnten uns über ein "volles Haus" freuen. Begrüßen durften unter anderem den 1. Bürgermeister Kurt Krömer, den Stadtrat und Referenten für Brandschutz Robert Bauer sowie den Federführenden Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Stein Werner Mücke!

 

Außerdem hatten wir die Ehre, zwei Jubilaren für ihre langjährige Vereinszugehörigkeit unseren Dank auszudrücken:
Rudolf Wrabitz für 65 Jahre und dem Vorsitzenden Klaus Hörauf für 40 Jahre.

 

Aufgrund seines großen Engagements zum Wohle des Vereins erhielt Klaus Hörauf als Dankeschön noch zwei Aufmerksamkeiten: eine Urkunde auf Acrylglas sowie eine robuste Schreibmappe aus ehemaligen Feuerwehrschläuchen, damit er auch noch viele weitere Jahre sein Amt als Vereinsvorsitzender ausführen kann!

          

Gemeinschaftsübung 2017

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Die diesjährige Gemeinschaftsübung mit den Kameraden der FF Bertelsdorf und der BRK-Bereitschaft Stein fand wieder in Deutenbach statt.

 

Angenommene Lage war ein außer Kontrolle geratenes Lagerfeuer von vier Jugendlichen in einer freistehenden alten Scheune (unser Dank geht hier an die Fam. Lösel, die uns das Objekt freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat). Die Verletzten wurden von Mitgliedern der Jugendfeuerwehren Deutenbach und Bertelsdorf dargestellt.

(Die Mimen - noch lachen sie .... bis es dann alleine in die dunkle, vernebelte Scheune ging laughing)

 



Bei Eintreffen des MLF aus Deutenbach wurde die Mannschaft schon von einer panischen Person empfangen und grob über die Situation informiert. Hier galt es gleich, die Person fortwährend zu betreuen, um eine Eigengefährdung bzw eine Störung der Hilfsmaßnahmen zu vermeiden.

 

Parallel machte sich an einem Giebelfenster eine Person lauthals bemerkbar, die -noch bevor die Steckleiter zur Rettung in Stellung gebracht wurde- sich durch einen Sprung in die Tiefe selber zu retten versuchte.

(Hier sprang natürlich keine Person - es wurde ein Übungsdummy geschupst, der nach dem Aufprall von einem bereitstehenden zweiten Mimen ersetzt wurde).

 

Natürlich musste der mit einem Becken- und Beinbruch schwerverletzte Patient umgehend versorgt, auf einer Trage gelagert und an den Rettungsdienst übergeben werden.

 

In Ergänzung zum bereits genutzten Lichtmast des MLF wurde noch eine Beleuchtung auf Dreibein aufgebaut sowie durch die Kameraden aus Bertelsdorf eine Wasserversorgung von einem Hydranten aufgebaut ("unglücklicherweise" war der nächstliegende Unterflurhydrant zugeparkt ...)

 

Zwischenzeitlich gingen die Atemschutztrupps aus Deutenbach und Bertelsdorf ins Gebäude vor, suchten und retten zwei weitere Verletzten mit Rauchgasintoxikation bzw Verbrennungen und übernahmen die Brandbekämpfung.

 

Natürlich lief nicht alles glatt, bei jeder Übung treten die ein oder anderen Fehler oder Mängel auf und wurden in der Abschlussbesprechung konstruktiv erörtert - aber dafür sind Übungen ja da, damit diese Erfahrungen dann im Einsatz angewendet werden können.

 

Nach dem Abbau, Aufräumen und dem Wiederherstellen der Einsatzbereitschaft gab es im Gerätehaus Deutenbach noch eine Brotzeit und der neu erworbene Kicker wurde von der Jugend sogleich eingespielt.

 

Ein abschließender Dank geht an alle beteiligten Kameradinnen und Kameraden für ihr tatkräftiges und ständiges Engagement zum Wohle der Steiner Bevölkerung.

Spendenscheck für die "Löschdrachen Feuerwehr"

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Quasi pünktlich zum Einjährigen und vor der Sommerpause haben die Kinderfeuerwehr "Löschdrachen Deutenbach" heute ein großes und großartiges Geschenk bekommen!

 

Christina von Minnigerode, Mutter eines Löschdrachen, hatte bei Ihrem Arbeitgeber, der Sparda-Bank die Löschdrachen für die Mitarbeiter-Initiative "Gemeinsam Gutes tun" angemeldet - und prompt wurde unsere Kinderfeuerwehr bei der diesjährigen Sommer-Ziehung berücksichtigt.

Der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Deutenbach als Träger der Löschdrachen erhält deshalb eine Spende i.H.v. 1.000€, die natürlich in die Kinderarbeit und -förderung investiert wird.

 

Wir sagen dafür recht Herzlichen Dank !!!

 

Nach der Scheckübergabe durch Christina von Minnigerode haben die Löschdrachen in der heutigen Stunde dann erst noch ein Feuerwehr-Bingo und danach am Löschfahrzeug das Ausrüstungsmemory gespielt.

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