Realeinsatztraining im Brandhaus

Anfang Mai durften vier unserer Geräteträger (Jenny Ereth, Martin Ereth, Werner Hofmann und Jonas Herbst) am Lehrgang "Verhaltenstraining im Brandfall (Brandhaus)" an der staatlichen Feuerwehrschule Würzburg teilnehmen.

Das Brandhaus ist einem Einfamilienhaus nachempfunden, in dem mittels diverser gasbefeuerter Brandstellen verschiedene Szenarien realistisch geübt werden können.

Nach einer kurzen Einführung im Lehrsaal ging es auch schon zügig mit dem ersten Einsatz los.

Innerhalb von 2 Tagen übten wir unter realen Bedingungen Einsätze zur Brandbekämpfung und zur Menschenrettung. Für uns galt es einen Wohnungsbrand, einen Kellerbrand mit Menschenrettung, einen Werkstattbrand und einen Wohnungsbrand mit Menschenrettung zu meistern.

Von Einsatz zu Einsatz steigerte sich der Schwierigkeitsgrad. Es wurde heißer, die Sicht schlechter und auch die ein oder andere Rauchgasdurchzündung durften wir erleben.

Unmittelbar nach jeder Übung stand ein Feedbackgespräch mit dem jeweiligen Ausbilder an, der bei der Übung unauffällig in schwarz gekleidet und mit Wärmebildkamera ausgestattet, mitging. Hier wurden die Situationen gemeinsam reflektiert und wird erhielten so wichtige Erkenntnisse und Tipps.

Insgesamt rotierten 16 Teilnehmer zwischen Sicherheits- und Angriffstrupp, Feedbackgespräch und Atemschutzüberwachung.

Fazit dieser 2 Tage, da sind sich alle einig: Ein anstrengender, aber wertvoller Lehrgang mit kompetenten Ausbildern, bei dem man durchaus seine körperlichen Grenzen kennenlernt.

Die Löschdrachen sorgen für Sicherheit im Straßenverkehr

Bei unserer heutigen Übung haben wir gemeinsam eine Straßenabsperrung in unserem Feuerwehrhof aufgebaut.

Nachdem wir uns alle notwendigen Gegenstände aus dem Auto geholt hatten, haben sich die Löschdrachen überlegt, wie man am sinnvollsten absperren könnte.

 

Dabei sind einige kuriose Ideen umgesetzt worden und wir hatten viel Spaß dabei. Am Schluß war jedoch allen klar, worauf es bei der Straßen-Absperrung ankommt.

gut gesehen - auch nachts

Kurz vor Weihnachten wurde unser MLF noch herausgeschmückt.

Das Fahrzeugheck wurde mit einer reflektierenden Folie beklebt, die uns bei Dunkelheit noch besser sichtbar macht und damit die Sicherheit der Einsatzkräfte an der Einsatzstelle erhöht.

Teil-Umstellung auf stille Alarmierung

Nachdem nun mit der Ausrüstung der letzten aktiven Mitglieder eine 100%-Quote erreicht wurde, freuen wir uns, dass die Sirene – vorerst zumindest in der Zeit von 20:00 bis 06:00- nicht mehr zur Alarmierung der FF Deutenbach eingesetzt wird. Im Jahr 2018 waren übrigens 11 Einsätze (ca. 14% aller Alarmierungen) in diesem Zeitraum.

Diese Maßnahme war schon länger ins Auge gefasst, da aufgrund der in den letzten Jahren stark gestiegenen Einsatzzahlen gerade nachts die Bevölkerung immer öfters geweckt wurde. Allerdings hat sich erst kürzlich herauskristallisiert, dass die analoge Alarmierung im Bereich der ILS Nürnberg noch einige Jahre Bestand haben wird. Dadurch ist auch die Anschaffung der zusätzlichen analogen Funkmeldeempfänger rentabel geworden (da diese bei digitaler Alarmierung nicht mehr funktionieren und nutzlos wären).

Somit können dann zumindest die unbeteiligten Mitbürgerinnen und Mitbürger ungestört weiterschlafen, während wir in  den Einsatz fahren.

Ich will zur Feuerwehr!

„Was, Sie machen das nicht hauptberuflich?“ Diese Frage hören Angehörige der Freiwilligen Feuerwehren immer wieder. Viele Menschen glauben, dass die Einsatzkräfte, die nach fünf bis zehn Minuten am Schadensort eintreffen, mit dieser Tätigkeit ihr tägliches Brot verdienen. Doch dem ist nicht so: Die meisten Feuerwehrangehörigen leisten ihren Dienst freiwillig und ehrenamtlich. So gibt es in Bayern neben „nur“ 7 Berufsfeuerwehren „stattliche“ 7.936 Freiwillige Feuerwehren.

Wenn auch Sie Interesse an einer Mitgliedschaft bei der Freiwilligen Feuerwehr haben, schauen Sie bei uns vorbei oder besuchen Sie die Imagekampagne des Feuerwehr-Verbandes Bayern!