Atemschutz- und CSA-Ausbildung 2021

Im Juli 2021 fand -organisiert und durchgeführt von den Kameraden der FF Stein- eine Atemschutzausbildung mit über 40 Stunden Umfang statt. Auch einer unserer jungen Kameraden hat diesen Lehrgang erfolgreich absolviert und damit sicherlich eines der Highlights einer Feuerwehrlaufbahn erfahren dürfen.

Krönender Abschluss war das CSA-Modul, bei dem die Teilnehmenden darin unterwiesen wurden, wie ein Chemikalien-Schutz-Anzug (CSA) angelegt wird und welche Einschränkungen (Gewicht, Kommunikation, motorische Grenzen) im Falle eines Gefahrgut-Einsatzes auf die Kräfte warten.


Das erste Mal drin

 

Treppensteigen bis zum Gruppenfoto ist mit dem eingeschränkten Sichtfeld gar nicht so einfach!

 

Die Motorikübung "Mutter auf Schraube drehen" ist mit drei (!) Paar Handschuhen

(Baumwollinnen-, Chemikalien- und "Schnittschutz"handschuhe) auch eine Herausforderung

 

Da hat man sich nach 1/2h Arbeit schon eine Pause verdient wink

 

Hoffen wir, dass gerade dieser Teil der Atemschutzausbildung nicht so schnell im Einsatzgeschehen angewandt werden muss!

Urlaubszeit - Unfallzeit

Nach Monaten der mobilen Zurückhaltung sind Ausflüge wieder möglich, die Urlaubszeit steht vor der Türe, die Vorfreude steigt.

Aber leider steigt damit auch wieder die Anzahl an schweren Unfällen! Um im Fall der (Un-)Fälle der Feuerwehr eine schnelle Erkundung und damit eine schnelle technische Rettung der Verletzten zu ermöglichen, gibt es bereits seit Jahren die Möglichkeit, das Fahrzeug mit einer sogenannten Rettungskarte auszustatten.

Bildquelle: rettungskarte.de

 

Auf dieser Karte, die für jeden Fahrzeugtyp individuell erstellt wird, ist für die Einsatzkräfte auf einen Blick erkennbar, wo relevante Punkte wie Airbags, Karosserieverstärkungen, Kraftstoff- bzw Hochvoltkomponenten etc. positioniert sind.

So kann eine Gefährdung aller Beteiligten vermieden und eine zügige Rettung durchgeführt werden.

 

Bis es europaweit zu einer elektronischen Übermittlung der Fahrzeugdaten an die Unfallstelle kommt, bittet die Rettungskarte eine einfache, schnelle und technisch unabhängige Lösung an. Sie sollte hinter der Fahrersonnenblende deponiert werden, entsprechende Hinweisaufkleber für die Windschutzscheibe (um die Einsatzkräfte auf die Karte aufmerksam zu machen) gibt es bei den Automobilclubs.


Unter www.rettungskarte.de finden Sie eine umfangreiche Übersicht, über die Sie zu den hersteller- und fahrzeugspezifischen Rettungskarten weitergeleitet werden.